23. April 2012

WLL180T: Petrischalen mit Lichtleiter-Sensoren sicher erkennen

Petrischalen sind flach, rund, durchsichtig und empfindlich. Bei Hekuma, Spezialist für die Peripherie-Automation von Spritzgießmaschinen, weiß man, wie man sie sicher detektiert: mit Lichtleiter-Sensoren der Produktfamilie WLL180T von SICK.

Petrischalen

Die Lichtleiter-Sensoren WLL180T erkennen das Vorhandensein von Petrischalen in den Transferplatten

Petrischalen – benannt nach dem deutschen Bakteriologen Julius Richard Petri – sind flache, runde und durchsichtige Schalen mit übergreifendem Deckel, die in biologischen, medizinischen oder chemischen Labors zum Einsatz kommen. Heutzutage arbeiten die meisten Labors fast ausschließlich mit Einweg-Petrischalen aus Kunststoff. Hergestellt werden sie in Spritzgießmaschinen, in die Hekuma Hochleistungs-Automationssysteme für das Entnehmen, Bearbeiten, Montieren, Beschriften, Prüfen und Verpacken integriert. „Seit der Unternehmensgründung vor mehr als 35 Jahren wurden mehr als 5.000 Anlagen an Unternehmen der Branchen Medizintechnik, Automobilbau, Verpackungsmaschinen und Konsumprodukte ausgeliefert“, berichtet Dipl.-Ing. Klaus Wanner, Leiter Vertrieb und Marketing bei Hekuma.

 

WLL180T

Teach-in per Tastendruck und die um 180° drehbare Anzeige von Istwert und Schaltschwelle machen den WLL180T integrations- und bedienfreundlich

Hoher Durchsatz braucht eine perfekte Detektion

Mit den Petrischalen-Systemen von Hekuma werden die Schalen und ihre Deckel schonend aus Spritzgießmaschinen entnommen, in den Kavitäten von Transferplatten positioniert, Schale und Deckel aufeinandergesetzt, die Einheiten gestapelt und in Schlauchbeutel verpackt. „Alles geschieht vollautomatisch“, sagt Klaus Wanner. „Je nach Auslegung der Maschine können im Zweischichtbetrieb pro Tag mehr als 250.000 Petrischalen gehandhabt und verpackt werden.“ Da dürfen sich die Lichtschranken keine Fehler erlauben – deswegen setzt Hekuma auf Lichtleiter-Sensoren WLL180T von SICK.

 

Bei den Lichtleiter-Sensoren der Produktfamilie WLL180T können bis zu 16 Sensoren per Stecker-Buchse-Prinzip für den Busbetrieb verbunden werden

Lichtleiter-Sensoren WLL180T: integrationsfreundlich und prozesssicher

Teach-in, kurze Ansprechzeiten, drehbares Bediendisplay und eine Vielzahl applikationsgerechter Lichtleiter sind wesentliche Merkmale der Produktfamilie WLL180T. Die Sensoren gehören zu den leistungsfähigsten und integrationsfreundlichsten Lichtschranken mit Lichtleitertechnik auf dem Markt. Die Bus-Technologie und die spezielle Signalverarbeitung für hochreflektierende wie auch transparente Objekte sind für Hekuma jedoch die Highlights. „Die Bustechnologie spart Zeit und Kosten bei der Integration, weil die Sensoren einfach aufeinandergesteckt und weniger verdrahtet werden müssen“, sagt Klaus Wanner. „Auch für die Inbetriebnahme ist dies von Vorteil: „Wir teachen einen Sensor und können dann die Einstellung der Schaltschwelle auf alle anderen Sensoren im Busverbund kopieren.“ Hinzu kommt die extrem hoch auflösende Signalverarbeitung, die schon die kleinste Pegeldämpfung des empfangenen Lichts zuverlässig detektiert und so eine zuverlässige Detektion der Petrischalen gewährleistet. Die Lichtleiter, deren extrem kleine Optikköpfe gleichwohl einen breiten Erfassungswinkel bieten, tragen ebenfalls zur hohen Detektions- und damit Prozesssicherheit der WLL180T bei.

SICK: Sensorik-Standard bei Hekuma

Zum Automatisierungs-Standard in den Angeboten von Hekuma an die Endkunden gehören auch andere SICK-Sensoren, u. a. der Sicherheits-Lichtvorhang C4000, die Sicherheits-Steuerung Flexi Soft oder die Lichtschranken verschiedener Produktfamilien, zum Beispiel der W2 und W4. Lichttaster WTB4S-3 beispielsweise werden in den Petrischalen-Systemen im Folienspender eingesetzt, wo die Taster das Folienende auf der Schlauchbeutelrolle und einen eventuellen Folienriss erkennen. Die WLL180T ist – nicht nur bei Hekuma – die perfekte Lösung zur Detektion transparenter Materialien auf engstem Platz.

 

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