Kommunikationsfähige Sensoren mit intelligenten Zusatzfunktionen bieten viel Potential

9. Dezember 2016

Smart Sensors: Durchgehend mehr Effizienz

Mit zunehmendem Erfolg hat sich IO-Link nicht nur in immer mehr Anwendungen durchgesetzt – die herstellerunabhängige Kommunikationstechnologie gilt auch als Enabler für innovative Sensorlösungen und unterstützt die durch Industrie 4.0 geforderte globale Verfügbarkeit von Daten und Informationen. Auch „smarte“ Sensoren nutzen diesen Kommunikationskanal. Deren Fähigkeit sowohl zur zuverlässigen Datenerfassung als auch zur Kommunikation und Diagnose, kombiniert mit den im Sensor integrierten Zusatzfunktionen, bietet dabei viel Potenzial in puncto Maschinenproduktivität. Gerade wenn es darum geht, bestimmte Automatisierungsaufgaben dezentral auszuführen.

 

Enhanced Sensing und effiziente Kommunikation, Diagnose und intelligente Zusatzfunktionen: Die vier Dimensionen smarter Sensorik.

Enhanced Sensing, effiziente Kommunikation, Diagnose und intelligente Zusatzfunktionen: Die vier Dimensionen smarter Sensorik.

 

Immer sofort startklar: Bereits bei der Integration und Erstinbetriebnahme der smarten Sensoren können verschiedene Parametereinstellungen visualisiert, getestet und bei Bedarf optimiert werden. Darüber hinaus ist es möglich, verschiedene Parametersets („Rezepte“) im Automatisierungssystem zu hinterlegen und im laufenden Betrieb ohne Zeitverlust in den Sensor zu laden. Vor allem Maschinen und Anlagen, an denen ein häufiger Wechsel von Produktvarianten stattfindet, profitieren von dieser Funktionalität, die ein schnelles und prozesssicheres Umrüsten ermöglicht.

 

 

Selbstdiagnose ermöglicht vorausschauende Wartung

 

Die Komponenten von Maschinen und Anlagen im Produktionsumfeld sind permanent Umwelteinflüssen, z. B. Staub, Kartonabrieb, Feuchtigkeit oder Vibrationen, ausgesetzt. Sensoren von SICK sind nicht nur mechanisch, elektrisch und optisch für raueste Einsatzbedingungen spezifiziert – sie verbessern durch ihre Selbstüberwachungsfunktionen die Performance und Verfügbarkeit von Maschinen auch bei starker Auslastung und hoher Durchsatzleistung. Die Diagnosedaten können in maschinennahen (aber auch in Cloud-basierten) Analysetools genutzt werden, um mögliche Störungen rechtzeitig zu erkennen – und durch vorausschauende Wartung (predictive maintenance) zu vermeiden. Zusätzlich bieten die smarten Sensoren von SICK die Möglichkeit der visuellen Darstellung ihrer Betriebsdaten und Einstellungen für den Maschinenbediener. Mit einem Blick auf sein HMI-Terminal kann dieser erkennen, wie der Sensor aktuell arbeitet, welche Schaltschwellen parametriert sind und inwieweit sich der Sensor ggf. in der Nähe kritischer Toleranzwerte bewegt.

 

 

Aus der Sicht des Sensors: Durch die Visualisierung der Detektionsvorgänge – z. B. auf dem HMI oder künftig auch auf mobilen Endgeräten – können alle relevanten Funktionsdetails des Sensors dargestellt werden. Diese Transparenz erleichtert die optimale Einstellung des Sensors auf die jeweiligen Applikationsbedingungen und unterstützt bei der Fehlersuche

Aus der Sicht des Sensors: Durch die Visualisierung der Detektionsvorgänge – z. B. auf dem HMI oder künftig auch auf mobilen Endgeräten – können alle relevanten Funktionsdetails des Sensors dargestellt werden. Diese Transparenz erleichtert die optimale Einstellung des Sensors auf die jeweiligen Applikationsbedingungen und unterstützt bei der Fehlersuche.

 

 

Von smarten Sensoren zu smarten Applikationslösungen

 

Das Potenzial smarter Sensoren ist zum einen inkrementeller Natur – sie sind ausgerichtet auf einen schrittweisen Effizienzgewinn für bestehende Aufgabenstellungen, z. B. Parameterdownload für schnelles Umrüsten und einfachen Gerätetausch, Rezeptverwaltung und Condition Monitoring. SICK geht jedoch noch einen Schritt weiter: Die integrierten Zusatzfunktionen – und demnach auch die Möglichkeit, Rechenaufwand vom Automatisierungssystem in die Feldgeräte zu verlagern – bieten einen zukunftssicheren Ansatz, um Automatisierungsnetzwerke effizienter und performanter zu gestalten. Die integrierten Zusatzfunktionen ermöglichen es dabei, neue, höherwertigere Informationen über die Objektdetektion hinaus zu generieren – je nach gewünschter Applikation. Diese Informationen können ggf. im Verbund mit einem weiteren Sensor generiert und für die übergeordneten Systeme (SPS, ERP, Cloud) bereitgestellt werden.

 

 

Mehr Transparenz, mehr Kontrolle

 

Sensoren, die sich selbst überwachen; Arbeitsstationen, in denen Sensoren und Aktoren ihre Abläufe und Funktionen untereinander koordinieren; Produktionsstrukturen mit autonomen, sich selbstständig organisierenden und optimierenden Einheiten – die Realisierung der smarten Fabrik bedeutet einen Paradigmenwechsel bei der Umsetzung fertigungs- und intralogistischer Prozesse. Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit auf Feldebene sind gefragt. Die Transparenz bezüglich des Zustands des Sensors, die Einstellungen und die im Sensor aufbereiteten Informationen bedeuten auch: eine bessere Kontrolle ganzer Prozesse.

 

 

 

 

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