Optoelektronische Schutzeinrichtungen

26. Juli 2013

Sim-4-Safety: Das weltweit erste Sicherheitskonzept, das vier Schutzfelder gleichzeitig überwacht

Benachbarte Maschinen mit nur einer Sicherheitskomponente auszustatten ist extrem wirtschaftlich. Das hat sich SICK im Rahmen der Scanner Plus!-Kampagne als Aufgabe gestellt und auf Basis des Sicherheits-Laserscanners S3000 und der Sicherheits-Steuerung Flexi Soft die Lösung Sim-4-Safety entwickelt. Es handelt sich dabei um das weltweit erste Sicherheitskonzept, bei dem gleichzeitig bis zu vier Schutzfelder überwacht werden können.

Sim-4-Safety

Mehr Flexibilität bei der Bedienung benachbarter Maschinen, bessere Nutzung räumlicher Gegebenheiten, vollständige Integration aller Sicherheits-Komponenten einer Maschine bei kurzen Abschaltzeiten und hohe Wirtschaftlichkeit durch schnelle Inbetriebnahme sind die wichtigsten Vorteile der Lösung Sim-4-Safety.

Gleichzeitige Sicherheit für vier Gefahrbereiche

In vielen Produktionsbereichen, wie bei der Reifenherstellung, erlauben es die Prozessabläufe, dass gleichzeitig mehrere Maschinen bedient werden können. Mit Sim-4-Safety ist es jetzt erstmals möglich, mit nur einem Sicherheits-Laserscanner bis zu vier Schutzfelder simultan, das heißt ohne Schutzfeldumschaltung, zu überwachen und somit überflüssige Sicherheitsabschaltungen benachbarter Maschinen zu vermeiden. Es können so vier Gefahr bringende Bewegungen, sowohl einer Maschine als auch von benachbarten Anlagenteilen, abgesichert werden. Dies gewährleistet ein Höchstmaß an Flexibilität bei der Bedienung nebeneinander arbeitender Maschinen und Produktionsprozesse bei minimalem Hardwareaufwand.

 

 

Simultane Überwachung: Schneller und sicherer als sequentielle Schutzfeldumschaltung

Sicherheits-Laserscanner S3000

Sicherheits-Laserscanner S3000

 

Da beim Sicherheits-Laserscanner S3000 die Überwachung der simultanen Schutzfelder – im Gegensatz zur zeitlich aufeinanderfolgenden Umschaltung einzelner Schutzfelder – keine Steuersignale benötigt, ist die Reaktionszeit beim Sim-4-Safety um ein Vielfaches schneller als in einer möglichen Systemkonfiguration mit anderen Sicherheits-Laserscannern am Markt. Schutzfelder können so deutlich kleiner und damit flächeneffizienter ausgelegt werden. Durch die SICK-spezifische, sichere und anschlussfreundliche EFI-Verbindung (für: enhanced function interface) ist der Verdrahtungsaufwand auf ein Minimum reduziert.

Flexi Soft managt die „sichere Viererkette“

Sicherheits-Steuerung Flexi Soft

Sicherheits-Steuerung Flexi Soft

Alles, was der S3000 mit einem Scan erfasst, meldet der Sicherheits-Laserscanner direkt an die Sicherheits-Steuerung Flexi Soft. In dieser lassen sich komfortabel Abschaltpfade und das Abschaltverhalten konfigurieren. Außerdem ist die Flexi Soft offen für alle Sicherheitssensoren und -befehlsgeräte. Dadurch kann die Sim-4-Safety-Funktionalität des S3000 um weitere sicherheitsgerichtete Signale und nicht sicherheitszertifizierte Sensoren, wie Lichtschranken und Encoder, ergänzt werden, sodass ein komplettes Gesamtkonzept umgesetzt werden kann.

Sim-4-Safety steigert die Maschinenproduktivität bei gleichzeitig reduziertem Inbetriebnahme- und Hardwareaufwand.

 

 

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