Ausgezeichnetes Umweltmanagement

9. Dezember 2014

SICK erhält Umweltpreis für Unternehmen

Umweltschutz ist Teil der Unternehmenskultur von SICK. Für das vorbildliche Handeln im Umwelt- und Klimaschutz, der Ressourcenschonung sowie der Energieeffizienz wurde SICK von dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg mit dem „Umweltpreis für Unternehmen“ ausgezeichnet. Der Umweltpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt den „herausragenden betrieblichen Umweltschutz und die umweltorientierte Unternehmensführung“.

 

Umweltpreis_2014

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller, Dorothea Sick-Thies, Kerstin Kohler und Reinhard Bösl bei der feierlichen Übergabe des Umweltpreises am 3. Dezember in Stuttgart.

 

Die 10.000 Euro müssen von den Preisträgern in betriebliche Umweltschutzmaßnahmen investiert werden. SICK wird das Preisgeld für Maßnahmen einsetzen, die in der dreistufigen Klima- und Umweltschutzstrategie definiert sind. Die drei Säulen dieser Strategie sind:

  1. Vermeidung von CO²-Emissionen (z. B. Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien für alle SICK-Standorte, Erstellung und Umsetzung von Energiekonzepten bei Neubauten).
  2. Vermindern der CO²-Emissionen (z. B. Implementierung eines Energiemanagementsystems, systematische Berücksichtigung von Energiekosten bei Amortisationsrechnungen, Einsatz von Bürogeräten mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel”, tageslichtgesteuerte LED in den Produktionshallen, Green Car Policy).
  3. Optimieren von CO²-Emissionen: CO²-Emissionen, die nicht vermieden oder vermindert werden können, werden teilweise kompensiert. Die Kompensation erfolgt über ein SICK-eigenes Klimaschutzprojekt (Gold Standard) bei Atmosfair.

 

Erste Bewerbung, erster Preis

Urkunde_Umweltpreis_2014Gleich bei der ersten Bewerbung um den „Umweltpreis für Unternehmen“ des Landes Baden-Württemberg hat sich SICK in der Kategorie “Industrieunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern” gegen seine Mitbewerber durchgesetzt. „Das Umweltschutzkonzept von SICK hat die Jury vor allem deshalb überzeugt, weil wir darin ein breites Spektrum von Maßnahmen bündeln, die sich zum Teil erst langfristig amortisieren“, sagt Reinhard Bösl, Vorstand Systems & Industries und zuständig für den Umweltschutz im SICK-Konzern. „Dass der Umweltschutz fest in der Unternehmenskultur verankert ist, zeigt auch das Engagement von Dorothea Sick-Thies, einer der Hauptgesellschafterinnen der SICK AG.“

 

Umweltmanagement bei SICK

Das Stammwerk in Waldkirch ist seit 2006 nach DIN EN ISO 14001 und seit 2012 nach EMAS und DIN EN ISO 50001 zertifiziert bzw. validiert. Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg bekennt sich das Unternehmen zur Weiterentwicklung in Richtung Nachhaltigkeit. Umweltaspekte werden im Unternehmen sowohl in der Produktentwicklung (z. B. Langlebigkeit von Produkten) als auch in der Produktion (z. B. Reduktion von bleihaltigem Lot und Per, Projekt zur Umstellung auf Hydrolacke) berücksichtigt. Zudem leisten Lösungen von SICK durch die intelligente Steuerung von Anlagen, der Optimierung logistischer Prozesse sowie der Steigerung der Energieeffizienz bei der Energieerzeugung im Bereich Photovoltaik und Windkraft einen Beitrag zum Umweltschutz.

 

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