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28. Februar 2014

Perfekt vernetzt mit PROFINET IO: Gefahrbereichsabsicherung im Karosseriebau

Bei der Absicherung von Gefahrbereichen in Roboterzellen und Montagelinien im Karosseriebau sind die Sicherheits-Laserscanner S3000 von SICK mit integrierter PROFINET IO-Schnittstelle erste Wahl.

 

Sicherheits-Laserscanner der Produktfamilie S3000 von SICK sind bei BMW als Standard eingeführt und an den weltweiten Standorten im Betrieb. Da sowohl in Regensburg als auch in München in der Technologie Karosseriebau die gesamte Roboter- und Antriebstechnik mit PROFINET ausgerüstet ist und alleine hier in jedem Werk etwa 9.000 PROFINET-Geräte in das Netz integriert sind, lag es nahe, auch im Bereich der Sensorik mit PROFINET IO zu arbeiten und  Sicherheits-Laserscanner S3000 von SICK mit integrierter PROFINET-IO-Schnittstelle einzusetzen.

 

S3000 PROFINET IO

Gefahrbereichsabsicherung im Karosseriebau mit S3000 PROFINET IO

Was bringt  die Integration von Sicherheits-Laserscannern in PROFINET IO?

In Regensburg kommt eine Vielzahl von Laserscannern im Karosseriebau zum Einsatz, u. a. als Hintertretschutz in Schweißroboter-Zellen. Die Nutzenaspekte, die BMW von der direkten Einbindung der Sicherheits-Laserscanner S3000 PROFINET IO in das Produktionsnetzwerk hat, sind vielfältig. Zu nennen ist zunächst die vollständige und durchgängige Integration der Feldgeräte. Es werden keine Schaltmodule und Unterverteiler mehr benötigt, denn die S3000 PROFINET IO verfügen über zwei integrierte RJ45-Ports mit Switch-Funktionalität. Ein weiterer Vorteil ist der deutlich reduzierte Verkabelungsaufwand. Die gesamte Datenübertragung erfolgt über ein Medium, im gleichen physikalischen Netzwerk. Im Anlagenbetrieb unterstützen die Sicherheits-Laserscanner mit PROFINET-Schnittstelle auf optimale Weise das zentrale Anlagen-Bedienkonzept von BMW. Da die Konfiguration von einem zentralen Bedienrechner durchgeführt werden kann, geht die gesamte Inbetriebnahme schneller und einfacher vonstatten.

Ferndiagnose jederzeit möglich

S3000 PROFINET IO

S3000 PROFINET IO

Von entscheidender Bedeutung für die Verfügbarkeit und Produktivität der Anlagen ist, dass im Diagnose-, Wartungs- oder Fehlerfall von zentraler Stelle aus direkt mit den Sensoren im Feld kommuniziert werden kann. Da alle Zustandsinformationen der Sensoren über das zentrale Automatisierungssystem abgerufen werden können, ist eine Ferndiagnose jederzeit möglich. Die PROFINET-Integration der Sicherheits-Laserscanner von SICK ermöglicht es zudem, die Sensoren in Konzepte zur vorbeugenden Wartung zu integrieren. Schließlich ist der Sicherheits-Laserscanner vor Manipulationen geschützt. Hierzu überträgt der Sensor mittels einer Prüfsumme seine Safety Configuration-ID (SCID) an den Leitrechner, wodurch jegliche nicht autorisierte Veränderung des Feldgeräts erkannt und nachvollzogen werden kann.

Erhebliches Einsparpotential dank PROFINET

All diese Vorteile müssen nicht mit Mehrkosten erkauft werden – im Gegenteil. Vergleicht man die Kosten für zusätzliche Hardware, die mechanische und elektrische Installation, Inbetriebnahme, Test, Diagnose und Umbau der Roboterzelle bei einer klassischen Sicherheits-Laserscanner-Installation mit den Kosten einer S3000-PROFINET-Installation, können sich erhebliche Einsparungsmöglichkeiten ergeben.

 

 

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