Intelligente Messtechnik in jedem Prozessschritt

14. Juli 2016

Messbar mehr Qualität

Eine gleichbleibend hohe Qualität einzelner Bauteile und Komponenten kann nur gewährleisten, wer regelmäßig die Ergebnisse durch Messungen überprüft. Diese Prüfungen werden auf verschiedene Art und Weise durchgeführt: Außerhalb des laufenden Prozesses durch Entnahme der Bauteile und eine mechanische Prüfung – oder mit Messinstrumenten, die direkt im Produktionsprozess integriert sind. Genau hier spielen optisch messende Sensoren ihre Stärken aus.

 

 

Infografik: Zum Vergrößern bitte klicken.

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Kontaktlos, präzise und schnell: Die Vorteile von optisch messenden Sensoren im Vergleich zu mechanischen Messinstrumenten liegen auf der Hand. Das zu vermessende Objekt wird nicht berührt, auch bei empfindlichen Materialien entstehen keine Verformungen oder Beschädigungen. Sind Oberfläche oder Objekt schwer zugänglich, sind optisch messende Sensoren ebenfalls von Vorteil. Ob 1D- oder 2D-Lasertriangulation, chromatisch-konfokale Messverfahren oder 2D- und 3D-Vision- Lösungen: Die hochpräzise Vermessung selbst kleinster Objekte direkt im Produktionsprozess sorgt für mehr Effizienz – bei gleichbleibend hoher Qualität in jedem Prozessschritt.

 

 

 

 

Die Anwendungen für intelligente Messtechnik sind vielfältig – für die Auswahl der passenden Lösung ist jedoch ein breites Produktportfolio und entsprechende Erfahrung mit dem Einsatz optischer Sensoren Voraussetzung:

 

Elektronik: zuverlässige Messergebnisse gefragt

Elektronik: OD Precision überwacht den Montageprozess.

Elektronik: OD Precision überwacht den Montageprozess.

Gerade bei der Verarbeitung von zerbrechlichen Komponenten spielen Displacement-Messsensoren ihre Stärke aus: So liefert der OD Precision dank der bis zu drei Sensorköpfe pro Auswerteeinheit hochpräzise Messergebnisse. Dadurch kann nicht nur die Oberflächengüte einzelner Elektronikkomponenten, sondern auch deren korrekte Ausrichtung überwacht werden. Eine aufwendige Kalibrierung des OD Precision ist dabei nicht notwendig.

 

 

Automobil und Zulieferer: Präzision am laufenden Band

Automobil: präzises Positionieren mit OD Mini

Automobil: präzises Positionieren mit OD Mini

Ob beim Einbau der Frontscheibe oder des Armaturenbretts: Mit Displacement-Messsensoren werden die Greifer kontaktlos und mit hoher Reproduzierbarkeit präzise positioniert und die Komponenten passgenau eingesetzt. Dank Stand-alone-Konzept der Sensoren ist dafür keine zusätzliche Messwerteinheit notwendig. Das spart Platz und Verkabelungsaufwand, schnelle Inbetriebnahme inklusive. Die Frontscheibe oder das Armaturenbrett werden passgenau eingesetzt.

 

 

Werkzeugmaschinen: Qualitätskontrolle von Anfang an

Werkzeugmaschinen: Profiler2 kontrolliert die Schweißnaht.

Werkzeugmaschinen: Profiler2 kontrolliert die Schweißnaht.

Hitze und Spannungen können bei der Bearbeitung von Blechen oft zu Unebenheiten oder Fehlern im Material führen. Displacement-Messsensoren wie der Profiler2 kontrollieren sofort nach dem Schweißen die Qualität der Schweißnaht – direkt im Prozess und damit zum frühestmöglichen Zeitpunkt.

 

 

2D- oder 3D-Vision und Displacement-Messsensoren

 

Immer die passende Lösung: Nur wer über Applikations- Know-how und ein breites Technologieportfolio verfügt, kann entsprechend auf die unterschiedlichen Anforderungen reagieren. 1D- und 2D-Lasertriangulation, chromatisch-konfokale Verfahren oder 2D- und 3D-Vision-Lösungen spielen in unterschiedlichsten Branchen eine Rolle und können einen wertvollen Beitrag in puncto Qualitätssicherung, Kosteneinsparung und damit Steigerung des Ertrags leisten. Displacement-Messsensoren detektieren präzise selbst kleine Materialfehler und Mikrorisse. Neben der geringen Gehäusegröße und dem damit verbundenen geringen Platzbedarf sind die Möglichkeit der Parametrierung und die einfache Inbetriebnahme weitere Pluspunkte. Müssen zusätzliche Aspekte wie Durchmesser, Flächen oder Volumen erfasst und berücksichtigt werden, sind 2D- oder 3D-Vision-Sensoren von SICK die erste Wahl – auch dank umfangreicher Anpassungsmöglichkeiten. Und auch die Kombination unterschiedlicher Technologien bringt Vorteile: So sorgen Displacement-Messsensoren beispielsweise für eine korrekte Platzierung von Elektronikkarten. 2D-Vision-Sensoren vermessen hochgenau die Lochdurchmesser und 3D-Vision- Sensoren ermitteln im Anschluss das Höhen- und Volumenmodell der Elektronikkarten. Formdefekte können so einfach lokalisiert werden.

 

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