Induktiver Näherungssensor IMB trotzt allen Widerständen

20. Oktober 2017

MEISTER DER EXTREME

Landwirtschaftliche Maschinen sind extremen Situationen ausgesetzt, die einen hohen Grad an Robustheit erfordern, um sie zu bestehen. Gut fährt nur, wer hart im Nehmen ist – und im Geben. Die induktiven Näherungssensoren IMB leisten hierzu einen wesentlichen Beitrag. Mit robustem Edelstahlgehäuse, speziellen Dichtungen, neuester ASIC-Technologie von SICK und einem auf dem Markt einzigartig großen Temperaturbereich gewährleisten sie Prozessstabilität, auch unter sehr schwierigen Bedingungen – und decken dabei eine Vielzahl von Anwendungen ab.

 

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Induktive Näherungssensoren von SICK trotzen eisiger Kälte und starker Hitze und arbeiten auch bei starken Vibrationen zuverlässig. Mühelos halten die Sensoren sowohl häufigem Kontakt mit Wasser als auch aggressiven Ölen stand. Wenn es hart auf hart kommt, vollbringen induktive Näherungssensoren von SICK Höchstleistungen.

Die Sensoren zeichnen sich durch hohe Verarbeitungsqualität, lange Lebensdauer und äußerste Robustheit aus. Moderne ASIC-Technologie gewährleistet höchste Präzision und Zuverlässigkeit bei der Performance. Die Detektion metallischer Objekte erfolgt dabei völlig berührungslos über ein hochfrequentes elektromagnetisches Wechselfeld. Im industriellen Umfeld hat sich der induktive Sensor IME von SICK bereits als wirtschaftlicher Standard etabliert.

Robustheit ist das A und O

Was der IME in der Fabrikautomation im Kleinen begonnen hat, setzt die neue Produktfamilie der induktiven Näherungssensoren IMB im Großen fort – mit einer Kombination von Eigenschaften, die den Sensor speziell auf die Herausforderungen der mobilen Automation im Außenbereich zuschneidet. Dieser Katalog von Merkmalen umfasst neben dem robusten Edelstahlgehäuse selbstsichernde Muttern mit O-Ringen zum Schutz gegen äußere Einflüsse. Hinzu kommt der auf dem Markt einzigartig große Temperaturbereich von –40 °C bis +100° C, in dem sich der IMB einsetzen lässt. Er ist gegen sämtliche Eventualitäten gewappnet: Er trotzt extremen Temperaturen und Witterungen, ist unempfindlich gegen Schmierstoffe, Öle und Düngemittel – und unerschütterlich bei mechanischen Belastungen.

 

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Wo Bewegung ist, ist auch ein Sensor

Das Anwendungsfeld des induktiven Sensors in Land- und Forstmaschinen ist breit und umfasst jeden Bewegungsmoment der mobilen Anwendung: Übergreifend meint das sämtliche Geschwindigkeits- und Positionserfassungen, darin inkludiert die zentrale Aufgabe der Einzelpositions- und Endlagenerfassung mechanischer Komponenten. Im Detail bedeutet das die sukzessive Dokumentation aller Prozessschritte. Der induktive Sensor IMB ist damit tief im Kern der Prozessautomation der jeweiligen Anwendung verankert und stellt auf dem Weg von hydraulisch-mechanischen hin zu hochautonomen Betrieben der Zukunft eine zentrale Schlüsselkomponente dar.

Exakte Prozesssteuerung

In der Praxis bewältigen zahlreiche Sensoren das komplexe Feld der Detektions- und Positionsaufgaben – bis zu 30 induktive Näherungssensoren IMB sind es z. B. bei einer Ballenpresse. Denn bis aus Stroh ein Ballen gepresst ist, bedarf es zahlreicher Prozessschritte, die der IMB überwacht – von der Vorpresse über den Pressschacht bis zur Hauptpresse und von der Achsenüberwachung bis hin zur Positionsabfrage sämtlicher dynamischer Komponenten und Endlagen.

Bei all dem spielt der IMB seine Eigenschaften konsequent aus: Große und hochpräzise Schaltabstände ermöglichen eine exakte Prozesssteuerung. Dank seines stabilen und langlebigen Gehäuses reduziert der induktive Sensor Maschinenstillstandszeiten, was z. B. in Hochphasen der Ernte wichtig ist. Visuelle Einstellhilfe, selbstsichernde Muttern und individuell ausgelegte Anschlusstechnik gewährleisten eine schnelle und einfache Installation des Sensors vor Ort. Nicht zuletzt ist der IMB weltweit kurzfristig ab Lager verfügbar und der Wartungsaufwand für den Sensor ist gering. All das macht den IMB zum idealen Partner für zahlreiche Automatisierungsapplikationen.

 

 

 

 

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