Smart Sensors für individuelles Verpacken

26. März 2015

Kurze Umrüstzeiten und schnelle Produktwechsel

Der Konsument von heute legt Wert auf eine individuelle Zusammenstellung seiner Ware. Er mixt die Müslimischung nach seinen Wünschen. Er wählt Pralinen aus, die ihm besonders schmecken. Er kauft Sekt mit den für einen besonderen Anlass bedruckten Etiketten. Er möchte individuell an seine Füße angepasste Schuhe. Zudem sollen Material und Farbe stimmen. Das alles hat Auswirkungen auf die Verpackungen.

 

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Auch das Informationsbedürfnis des Verbrauchers steigt ständig. Er möchte mehr über die Herstellung der Produkte und die Inhaltsstoffe wissen. Er will erfahren, woraus die Verpackung hergestellt ist und wie sie zu entsorgen ist. Individuell auf Kundenanforderungen abgestimmte Produkte erfordern flexible Verpackungen. Die Rolle, die Sensoren dabei spielen, ist beachtlich. Denn: Sensoren werden immer intelligenter und immer mehr zu den Sinnesorganen einer Anlage. Sie nehmen besonders im Konzept von Industrie 4.0 eine bedeutende Schlüsselfunktion ein.

 

Das verändert die Verpackungsindustrie  

Zentrale  Paradigmenwechsel  in  der  Industrie  verändern  die  Grundlagen  der Produktion:  Gefragt  sind  kurze  Umrüstzeiten,  adaptive Verpackungsanlagen  in  Bezug  auf  Produktstrom,  Formate, Materialien  und  Umwelteinflüsse  sowie dezentrale  Fertigungssteuerungen.  Das  erlaubt  kundenindividuelle  Produktion  und  Verpackung  zu  Preisen  der  Massenproduktion. Das Stichwort heißt Losgröße 1. Die  Verpackungsindustrie  ist prädestiniert  für  das  Konzept  Industrie 4.0.  Kürzeste  Umrüstzeiten und sofortige Weiterproduktion sprechen für sich: Sie erhöhen die  Flexibilität der Anlage hinsichtlich Verpackungsvielfalt und Formatbereiche.

 

Sensorintelligenz gefragt: Smart Sensor Solutions für flexible Sensoreinstellungen 

Parameter

Automatische Parametrierung vermeidet Fehleinstellungen

Sensoren werden in den nächsten Jahren eine ganz entscheidende Rolle bei der Automatisierung von Maschinen und deren Flexibilität spielen. Sie überzeugen den Verpackungsmaschinenhersteller durch anpassungsfähige Einstellungen. Parameter für spezielle Formate, Farben und Kontraste sowie Oberflächen lassen sich heute ohne manuelle Eingriffe im Sensor abspeichern. Bei einem Produktwechsel sind sie automatisch schnell und absolut reproduzierbar aktiviert. Abhängig von Fertigungsprozess oder Produkt erhält der Sensor applikationsspezifisch optimale Parameter wie z. B. Tastweite, Hysterese oder Schwellenwert aus dem Automatisierungssystem.

 

Was Sensoren ausmacht 

   Selbsttest_Funktionalitaet

Anlage führt Selbsttest durch – Funktionalität der Sensoren ist gewährleistet

Sensoren sorgen für Transparenz im Verpackungsprozess. Sie erfassen und verarbeiten Werte und Zustände und stellen sie der Steuerungsebene zur Verfügung.   Sensoren sortieren, detektieren, positionieren, identifizieren und sichern ab. Sensoren verfügen über eine Überwachungsfähigkeit. Damit ist eine vorausschauende Wartung mit genauem Wartungsplan möglich. Und – Sensoren verfügen über eine zuverlässige Selbstdiagnose. So sind sie im Störfall schnell und einfach austauschbar.

 

Kommunikative Sensoren

SICK bietet mit den Smart Sensor Solutions powered by IO-Link alle Vorteile intelligenter Sensorik. Die Produkte und Systeme verfügen über umfassende Kommunikationsfähigkeiten und sind in der Lage, gewisse Automatisierungsfunktionen zu übernehmen. Die „Smart Sensors“ können z. B. selbstständig Prozessereignisse zählen. Sie können vorbeifahrende Objekte zeitlich vermessen und deren Geschwindigkeit ermitteln oder Drehfrequenzen überwachen. Entweder übermitteln die Sensoren die Messwerte als Absolutwerte an die Steuerung oder sie nehmen die Bewertung selbst vor und geben entsprechende Binärinformationen aus. Deshalb sind Sensoren von SICK die Lösung zur Optimierung und Flexibilisierung der Automatisierungstechnik in der Verpackungsindustrie.

 

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