Gebäudesicherheit

28. März 2013

Kunstabsicherung in der Wiener Secession: 2D-Laserscanner überwachen den Beethovenfries von Gustav Klimt

Das Ausstellungshaus der Wiener Secession, einer Vereinigung bildender Künstler, präsentiert bis zum 7. April 2013 den Beethovenfries von Gustav Klimt als Teil der Ausstellung „Close-up – Gustav Klimt / Gerwald Rockenschaub – Plattform“. Das Kunstwerk soll vor allem gegen Vandalismus abgesichert werden. Deswegen haben 2D-Laserscanner von SICK ein wachsames Auge auf den Bilderzyklus.
Beethovenfries Gustav Klimt

Am 3. April 1897 gründeten bekannte Künstler, wie Gustav Klimt, Koloman Moser und andere Mitglieder der Künstlervereinigung der vorletzten Jahrhundertwende, die Wiener Secession. Gerwald Rockenschaub entwickelte für den Raum des Beethovenfrieses in der Secession eine Besichtigungsplattform. Sie ermöglicht den Besuchern ungewohnte Perspektiven und neue Standpunkte in der Wahrnehmung dieses Werks. Diese begehbare Installation erlaubt es erstmals, den raumumspannenden und in einer Höhe von drei bis fünf Metern installierten Fries auf Augenhöhe zu betrachten.

 

Beethovenfries Gustav Klimt

Genuss auch für künftige Generationen

Dieser Bilderzyklus soll auch für künftige Generationen in einem möglichst authentischen Zustand erhalten bleiben. Somit müssen Alterungsprozesse, aber auch Beschädigungen – etwa durch Vandalismus – bekämpft werden. Die Überwachung des Kunstwerks muss aber unauffällig geschehen. Die Meldung über unerlaubtes Berühren sollte so „diskret“ erfolgen, dass der Kunstgenuss für Kuratoren, Kunstliebhaber und andere Interessenten nicht beeinträchtigt wird. Eine weitere große Herausforderung für die hierbei eingesetzte Sensorik sind Staub und Schmutz sowie die tägliche Reinigung der Plattform. All diese Anforderungen können die von dem bekannten Systemintegrator PKE Electronics AG installierten 2D-Laserscanner LMS123 von SICK erfüllen.

Sehr flexibler Schutz ohne Beeinträchtigungen

2D-Laserscanner LMS123

2D-Laserscanner LMS123

Der Einsatz der 2D-Laserscanner ist vielfältig: vertikal zur Bild- und Wandabsicherung als „Vorhangmelder“ oder horizontal zur Decken- und Bodenabsicherung als „Durchbruchmelder“. Die Vorteile der LMS123 sind die einfache und nahezu unsichtbare Montage und ihre Fähigkeit, auch tatsächlich nur dort zu schützen, wo Schutz benötigt wird. Die Besucher können somit wichtige Informationen zum Bilderzyklus ganz aus der Nähe betrachten. Auch Reinigungsmaßnahmen sind möglich, ohne dass der Schutz des Objekts ausgeschaltet werden muss.

 

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