Miniatur-Lichtschranken überwachen Prozessabläufe

16. Oktober 2014

Kleine Revolution am Puffertisch – mit W4 Inox im Washdown-Design

Der Hersteller von Fördertechnik Polyketting präsentiert mit seinem neuen Horizontalspeicher eine kleine Revolution. Denn auch Flaschen, andere Behälter und sogar Verpackungen mit unebenen Böden können nun problemlos gepuffert werden: „Die Zu- und Abfuhreinheiten führen die Produkte nicht nur, sondern sichern auch den reibungslosen Prozessablauf. Dadurch geht die Zahl der Störungen gegen Null“, so Kaufmännischer Direktor Henk-Jan Visser. Miniatur-Lichtschranken W4 Inox von SICK sind für die Überwachung dieser Abläufe verantwortlich.

Horizontalspeicher von Polyketting

Bei den Verpackungslinien der Getränke- und Lebensmittelindustrie ist ein Optimum an Effizienz oberste Priorität. Tritt auch nur in einer Maschine eine Störung auf, kann dies auf einen Schlag die gesamte Anlage stilllegen, was den Gewinn der Produktionslinie negativ beeinflusst. Die Platzierung strategischer Pufferzonen an bestimmten Stellen der Produktionslinie können kleinere Ausfälle auffangen, wodurch der Gesamtablauf nicht unterbrochen wird. Während der Bediener die Störung an der ausgefallenen Maschine behebt, sammeln die Lösungen von Polyketting vorübergehend die sich stauenden Produkte. Dadurch können alle Maschinen bis zur Störstelle ganz normal weiterlaufen.

Der Vorteil der horizontalen Pufferung

Polyketting bietet nicht nur kleinere, in das Fördersystem integrierte Puffer, sondern auch mehrgleisige Lösungen, bei denen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Produktionslinie eine große Zahl von Produkten gepuffert werden können. Die eingleisige Mehrfachlösung außerhalb der Linie gibt es in Form der horizontalen Puffertische, auch Horizontalspeicher genannt.

Visser: „In den 1990er Jahren waren wir die ersten, die mit solchen FIFO-Horizontalspeicher (First In First Out) auf den Markt kamen. Der enorme Vorteil dieser Lösung liegt in der Tatsache, dass der Speicher eine komplett flache Form besitzt.“ So versperrt er dem Bediener nicht den Blick auf den Prozessablauf – Störungen lassen sich schneller beheben.

Das First-In-First-Out-Prinzip ist ein weiterer Vorteil des Horizontalspeichers von Polyketting: Das Produkt, das den Speicher als erstes erreicht, verlässt ihn auch als erstes wieder. „Das ist ein durchaus wichtiger Aspekt, besonders in der Getränke- und Lebensmittelindustrie, in der größter Wert auf hundertprozentige Rückverfolgbarkeit gelegt wird“, fügt Visser hinzu.

Restrisiken ausschließen

Mit der Entwicklung eines neuen, horizontalen Puffertisches im Jahr 2012 konnte Polyketting sein Erfolgsprodukt qualitativ noch um Einiges verbessern. Visser: „Der Tisch hat nun nicht nur eine höhere Kapazität (30 000 statt vorher 14 000 gepufferte Produkte pro Stunde), er verfügt jetzt auch über eine einzigartige Gummikette, für die wir ein Patent beantragt haben. Diese aus der hauseigenen Entwicklungsabteilung stammende Gummikette nimmt die Produkte reibungslos auf, ist aber gleichzeitig zupackend genug, um Produkte störungsfrei zu erfassen und auf dem Tisch abzusetzen.“

Sogar Verpackungen mit einem anspruchsvollen, asymmetrischen Boden, wie beispielsweise PET-Flaschen, bewältigt der Horizontalspeicher problemlos. Dabei verrichtet er seine Arbeit mit einer derartigen Präzision und Zuverlässigkeit, dass das Restrisiko umfallender Flaschen im Grunde eliminiert werden konnte.

Lob für Service von SICK

Bei der Sensortechnik in seinen Speichertisch- und Transportlösungen vertraut Polyketting nahezu vollständig auf SICK. Softwareentwickler Mark Dumore: „SICK ist der Standard, der sich auf dem Markt und bei den Kunden weitgehend durchgesetzt hat. Die Lichtschranken arbeiten zuverlässig und sind überall auf der Welt im Handel. Auch die Abläufe beim Kundenservice sind gut organisiert.“ Dumore lobt die angenehme Zusammenarbeit: „Die Berater bei SICK denken wirklich mit einem mit. Und wenn sich ein Problem auftut, sorgen sie dafür, dass es schnell wieder aus der Welt geschafft wird. Doch treten schwerwiegende Probleme nur selten auf.“

 

Miniatur-Lichtschranken W4 Inox  überwachen die Zu- und Abfuhr des Puffertisches

Miniatur-Lichtschranken W4 Inox überwachen die Zu- und Abfuhr des Puffertisches

Washdown-Design

Miniatur-Lichtschranker W4 Inox im Wasdown Design

Miniatur-Lichtschranker W4 Inox im Wasdown Design

Für den neuen Puffertisch empfahl SICK die Miniatur-Lichtschranke W4 Inox im Washdown-Design. Dumore: „Unsere Produkte erfüllen hohe Hygienestandards und bestehen zu hundert Prozent aus Edelstahl, das ist unerlässlich in der Getränke- und Lebensmittelindustrie. Diese Anforderungen müssen auch die Lichtschranken erfüllen. Für unsere Kunden ist das Washdown-Design der Lichtschranken, Kabel und Montagesysteme der entscheidende Pluspunkt. Früher sammelten sich rund um die Kabel und Befestigungsmaterialien immer mal wieder Verschmutzungen an. Spritzt man den Reinigungsschaum von den neuen Bauteilen ab, sind sie rückstandslos sauber.“

 

 

 

Miniatur-Lichtschranke W4 Inox

Miniatur-Lichtschranke W4 Inox

Auch die zugehörigen Reflektoren sind laut Dumore für die hohen Belastungen innerhalb der Anlage perfekt ausgelegt: „Die meisten Reflektoren gehen unter dem starken Wasserstrahl der Hochdruckreiniger über kurz oder lang kaputt, die Sonderanfertigungen von SICK haben da eine deutlich längere Lebensdauer.“

 

 

 

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