Mobiles Security-Monitoring mit 3D-Laserscannern

4. August 2017

Keine Chance für dunkle Gestalten

Einbruch, mutwillige Zerstörungen, Diebstahl, unbefugtes Betreten von Schutzzonen – die Schweizer Securiton AG hat etwas gegen solche Bedrohungsszenarien: die mobile Überwachungslösung SecuriWall M1 LS.       3D-LiDAR-Sensor LD-MRS von SICK sind Bestandteil dieses digitalen Systemverbundes, mit dem Objekte vor dunklen Machenschaften geschützt werden können.

 

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Da passt es perfekt, dass der Laserscanner selbst bei Objektremissionen von nur 10 % immer noch auf eine Reichweite von 50 Metern kommt – und dadurch dunkle Gestalten in schwarzer Kleidung auch nach Sonnenuntergang oder in unbeleuchteten Bereichen sicher erkennen kann. Schon alleine deswegen passte der LD-MRS perfekt in das Anforderungsprofil von Securiton.

 

Securiton: Schweizer Spezialisten für anspruchsvolle Sicherheitstechnik

Die Securiton AG in Zollikofen erfüllt nahezu alle Arten von Sicherheits- und Schutzbedürfnissen – in der Schweiz und weltweit. Das Unternehmen, das zur Securitas Gruppe Schweiz gehört, plant, errichtet und wartet Sicherheitssysteme in den Bereichen Brandschutz, Einbruchschutz, Überfallmeldung, Personenschutz, Zutrittskontrolle und Zeiterfassung, Videoüberwachung sowie Objekt- und Perimeterschutz. „Zu den Highlights in unserem umfassenden Portfolio zählt das Mobile Monitoring“, berichtet Claudio Krebs, Projektleiter bei Securiton. „Hierbei handelt es sich um ortsunabhängige, flexibel einsetzbare, schnell konfigurierbare und wirtschaftlich effiziente Lösungen für temporär wechselnde Überwachungsaufgaben.“ Eine davon ist das Überwachungssystem SecuriWall M1 LS, das beispielsweise zur Absicherung von Fluggeräten wie Flugzeugen, Jets oder Hubschraubern auf militärischen und zivilen Flugplätzen eingesetzt wird.

 

SecuriWall M1 LS: High Tech-Überwachung bis in die Cloud

 3_mil-Lfz_Phase-II„Nur zeitgemäße Sicherheitstechnik kann für bestmögliche Sicherheit sorgen“, sagt Dieter Karrer, Manager Develop. & Technical bei Securiton. „Folgerichtig vereint unser SecuriWall M1 LS nur zukunftssichere Technologien. Digitale Videotechnik, 3D-Lasersensorik, globale Positionierung, Mobilfunk, Internet, Tablets, Computer und deren zentrale Vernetzung in der datensicheren SecuriCloud-Plattform ermöglichen ein bislang unerreicht effizientes Monitoring.“ Das System kann schnell aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Dabei passt sich die Konfiguration dem jeweiligen Sicherheitsbedürfnis und den örtlichen Einsatzbedingungen optimal an. „Während des typischerweise temporären Einsatzes ersparen sich die Kunden hohe Personalkosten“, erläutert Securiton-Projektleiter Michael Scholl. „Danach werden die Systeme rasch abgebaut und sind bereit für den nächsten Auftrag.“ Das Konzept überzeugt z. B. auch Betreiber von Flughäfen, die die Sicherheit von Flugzeugen und Helikoptern am Boden garantieren müssen.

 

„Tarnkappen-Taktik“ rund um das Flugzeug

Ob Jet, Passagierflugzeug, Cargomaschine oder Helikopter –  militärische und zivile Luftfahrzeuge sind exponierte Objekte, besonders dann, wenn sie am Boden stehen. Doch wie die teuren und unterschiedlich dimensionierten Fluggeräte auf möglichst jeder Fläche des Flugfeldes sichern und schützen? Securiton hat für diese Schutzszenarien mit SecuriWall M1 LS ein bis zu 72 Stunden energieautarkes und vernetztes Überwachungssystem entwickelt, das die effiziente Überwachung der Silhouette von Luftfahrzeugen extrem vereinfacht und daher bereits sehr erfolgreich eingesetzt wird. Hierzu erzeugen zwei mobile Surveillance Boxes – ausgestattet mit je zwei 3D-LiDAR-Sensoren LD-MRS von SICK – rund um das Luftfahrzeug eine unsichtbare Schutzzone – eine Art „Tarnkappe“. „Das Überwachungsfeld wird innerhalb weniger Minuten auf denkbar einfache Weise eingelernt“, erläutert Sascha Ceccotti, Application Engineer Logistic Automation bei der SICK AG in Stans. „Eine Person, die das Fluggerät umschreitet, wird mit den Laserscannern erfasst – und schon ist die Fläche innerhalb des Laufweges als Überwachungsbereich eingelernt.“

 

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Alarmierung über App

Ist SecuriWall M1 LS dann scharfgeschaltet, kann sich niemand unbemerkt dem Flugzeug nähern – jedes unbefugte Betreten löst zunächst lokal einen optischen und akustischen Alarm aus. Nach Ablauf einer zuvor parametrierten Voralarmzeit setzt das System über die SecuriCloud-Vernetzungsplattform eine Alarmmeldung ab. Empfangen werden der Alarm und die gleichzeitig aktivierten Livebilder von einem oder mehreren Alarm-Receivern – Smartphones, die mit einer von Securiton entwickelten Alarmmanagement-App ausgerüstet sind.

 

LD-MRS: detektionssicher auch bei rauen Bedingungen

Der große Arbeitsbereich der Sensoren bis 250 Meter bei normal remittierenden Objekten und von 50 Metern bei fast vollständig lichtabsorbierenden Oberflächen, die feine Winkelauflösung zwischen 0,125° und 0,5° sowie die zwischen 12,5 Hz und 50 Hz einstellbare Scanfrequenz – all dies sprach aus sensortechnischer Sicht für den LD-MRS von SICK. „Hinzu kommt, dass der 3D-LiDAR-Sensor auch bei Wind, Wetter und sonstigen Witterungen jederzeit zuverlässig detektiert“, erklärt Urs Baruffol, Industry Account Manager bei der SICK AG in Stans. „Dank spezieller Auswerteverfahren und Software-Filteralgorithmen für den Nahbereich behält der Scanner selbst bei Nebel, Regen oder Schnee den Durchblick.“ Temperaturfest ist der LD-MRS auch: arktische Kältegrade bis – 40 °C sind ebenso wenig ein Problem wie eine Hitze von 70 °C.

Keine Chance für dunkle Gestalten: das Mobile Monitoring mit SecuriWall M1 LS von Securiton ermöglicht – nicht zuletzt durch die Detektionsleistung des 3D-LiDAR-Sensors LD-MRS von SICK – einen pragmatischen, wirtschaftlichen und zugleich hochprofessionellen Schutz unterschiedlichster Objekte.

 

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