Energieversorger Mark-E setzt auf CEMS-Lösungen von SICK

23. Juni 2015

Erfassen, auswerten, übertragen: Emissionsdatenmanagement mit MEAC

Die Behörden wollen es wissen – lückenlos und genau: Werden die Grenzwerte für umweltrelevante Emissionen von fossilen Kraftwerken, Sondermüllverbrennungsanlagen sowie Biomasseverstromungsanlagen eingehalten? Die Betreiber von diesen Anlagen benötigen daher Messwertrechner, die einfach zu bedienen sind mit wenig Störungen und Ausfällen. Der Messwertrechner MEAC von SICK ist zuverlässig und hat sich bewährt ‒ bei der kontinuierlichen Erfassung, Auswertung sowie Übertragung von Emissionsdaten. Kompetenter Service inklusive.

 

Emission_management_MEAC

Konventionelle Kraftwerke, Anlagen für erneuerbare Energien und dezentrale Kleinanlagen: Der Mix macht zurzeit in Deutschland die Versorgung mit Strom aus. Dabei spielen die fossilen  Großkraftwerke nach wie vor eine ausschlaggebende Rolle – auch weltweit. Die Verbrennung fossiler Energieträger muss jedoch nicht zwangsläufig die Umwelt belasten. Der sauberste Brennstoff mit den niedrigsten CO2 – Emissionen ist Erdgas. Nun gehen aber auch kohlebefeuerte Kraftwerke mit der Zeit und investieren in Technik für schadstoffarme  Emissionen. Staubfilter, Entschwefelungs- und Entstickungsanlagen „entgiften“ Rauchgase. Primärenergie sparen, das heißt die Effizienz der Feuerung steigern und den Wirkungsgrad somit erhöhen. Mit der Erhöhung des Wirkungsgrads reduzieren sich automatisch die  CO2 – Emissionen. Ging man vor einigen  Jahren noch von einem Drittel Energieertrag aus, ist die Tendenz heute schon in Richtung 50 % festzustellen. Der Rest geht als Restwärme verloren.

 

Neue Energien

Umweltschutz mit weniger Emissionen: Darauf konzentriert sich auch der Energieversorger Mark-E. Das regionale Energieversorgungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, betreibt mehrere Kraftwerke auf der Basis von Steinkohle, Gas, Wasser- und Windkraft sowie Photovoltaik an unterschiedlichen Standorten. Die erste Biomasseverstromungsanlage in dieser Region nahm Mark-E 2004 in Betrieb. Bis zu 600t Altholz täglich und weitere  biogene Reststoffe – teilweise aus der in  der Nähe liegenden Papierfabrik – setzt  das Unternehmen für die CO2 – neutrale Energiegewinnung ein. Das bedeutet ca. 160.000 t weniger Kohlendioxid-Ausstoß pro Jahr gegenüber einem Kohlekraftwerk. Mark-E nutzt aber ebenso Steinkohle, Erdgas und Erdöl für ihre  Heizkraftwerke. Auf die Einhaltung der gesetzlich geforderten Grenzwerte achten auch die Behörden.

 

Lückenlose Dokumentation

Zeitlich und qualitativ ist der Emissionsausstoß zu überwachen und auszuwerten mit einer lückenlosen Dokumentation  an die Umweltbehörden. Mark-E stützt  sich hierbei auf das bewährte und zu- verlässige Emissionsdaten-Management  von SICK mit sicherer Datenerfassung,  Berechnung, Auswertung, Anzeige sowie Daten-fernübertragung. Sekundenaktuell  erfasst es Messwerte und Betriebsdaten und speichert diese fortlaufend. Seit  2007 ist Mark-E mit dem Messwertrechner MEAC zufrieden. Um weiterhin auch  nach der neuen Richtlinie zur Bundes- einheitlichen Praxis bei der Überwachung  der Emissionen umweltrelevante Daten  melden zu können, entscheidet sich  Mark-E in seinen Werken für ein Upgrade  des MEAC2000 auf MEAC2012.

 

MEAC

Messwertrechner MEAC2012

Der  MEAC2012  erfüllt  exakt  alle  Forderungen  der  aktuellen  deutschen  Gesetzgebung  und  implementiert  diese   automatisch  in  Verbindung  mit  den  individuellen Einstellungen für das Kundensystem. Die Daten aller Messstellen  werden  dezentral  erfasst  und  ausgewertet. Sie laufen automatisch über das interne Netzwerk  auf  dem  Zentral-PC  zusammen und sind dort komfortabel an einem Ort abzulesen. Mark-E hat Interesse an einem reduzierten Netzwerk gezeigt ‒ SICK leitet alle Daten direkt auf den Zentralserver von Mark-E. Das erspart dem Kraftwerksbetreiber viel Lauferei und zeitaufwändiges Koordinieren. Auch um  die  Übermittlung der Emissionsdaten  an  die  zuständige  Bezirksregierung  brauchen  sich die einzelnen Mark-E-Kraftwerke nicht  zu  kümmern. Dies übernimmt der MEAC2012 selbst ständig, indem er täglich Mittelwerte und Ereignismeldungen spontan via Modem an das Behördensystem überträgt. Umgewöhnen müssen sich der Umwelt-  schutzbeauftragte und die Anwender bei Mark-E nicht: Die vom MEAC  gewohnte Bedienfreundlichkeit ist erhalten geblieben und die bestehenden Daten können angezeigt werden.

 

Schnelle Informationen sind der Schlüssel für hohe Verfügbarkeit

MPS_MeetingPointRouter

Der Meeting Point Router (MPR) ist der Verbindungsknoten zwischen Datenerfassungseinheiten und Anlagen.

Alle Ausfallrisiken so gering wie möglich halten ist die zweite Aufgabe von Mark-E. Nicht nur in der Produktion, bei den  Messgeräten, sondern auch im Service  ist eine sichere Fernwartung die Lösung  so mancher Probleme. Die internetgestützte Fernwartung von SICK ist nach  den BSI-Anforderungen absolut sichernd stellt dabei nur minimale  Anforderungen an die Firewall von Mark-E. Der Meeting Point Router (MRP) ist der Verbindungsknoten zwischen allen Datenerfassungseinheiten und Anlagen, die in  den Remote Service einbezogen sind.  Per Klick am Touchscreen des MPR wird  die Fernwartung bei SICK angefordert. Innerhalb der definierten Reaktionszeit steht ein Servicetechniker von SICK mit Rat und Tat per Fernwartung zur Seite.  Die internetgestützte Fernwartungsverbindung zum Remote Service Center von SICK baut Mark-E über stark verschlüsselte Datenkanäle mit HTTPS- und SSH-Authentifizierungsstandards auf.  Die Verbindungsberichte sind jederzeit  auf dem Portal einzusehen. So weiß  Mark-E immer, wer eine Fernwartung angefordert hat und wann die Fernwartung erfolgte.

 

Der Meeting Point Router (MPR) als Teil der Remote Services von SICK

Der Meeting Point Router (MPR) als Teil der Remote Services von SICK

 

 

 

 

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