Virtual Reality-Radrennklassiker

23. Oktober 2014

Die Flandern-Rundfahrt auf dem Hometrainer nachfahren: Radeln Sie mit!

Auf dem Fahrrad der belgischen Radrennlegende Albéric „Briek“ Schotte einmal einen Streckenabschnitt eines der großen Radrennklassikers fahren – diesen Traum können sich die echten Rennradfanatiker in der Ausstellung „Iedereen Flandrien“ erfüllen. Die Besucher können sogar gegeneinander antreten und an sechs verschiedenen Stationen auf Virtual Reality-Trainern das Letzte aus sich herausholen. Den Gewinner ermittelt RFID-Technologie von SICK.

Hometrainer-Iederenm-Flandrien

art+ design logoSzenografie verbindet Technologie und Kreativität mit dem Ziel, dem Publikum ein einzigartiges Erlebnis zu verschaffen. Luk von der Hallen, Designer und Künstler, ist einer der in Belgien ansässigen Spezialisten auf diesem Gebiet. Der Erlebnisparcours für die Ausstellung „Iedereen Flandrien“ ist nur eines der zahlreichen, von seinem Studio „Art + Design“ realisierten Projekte. Auf diesem Parcours bauten Luk und sein Kompagnon Arnout Repliken von Fahrrädern auf, mit denen große Namen aus der Geschichte der Flandern-Rundfahrt Erfolge gehabt haben. Die Ausstellung feiert das 100-jährige Jubiläum dieses Radrennklassikers. Dank der Virtual Reality-Trainer können die Besucher einige der berühmtesten Momente aus diesen 100 Jahren selbst miterleben.

Ideale Kombination: RFID-Schreib-/Lesegerät und Virtual Reality-Trainer

 

Screenshot

 

RFH6xxAuf hochtechnologischen Hometrainern können die Besucher mittels einer entsprechenden Software einen virtuellen Parcours abfahren. Die Software erfasst und speichert die Leistungen der Aktiven, so dass sie am Gesamtranking teilnehmen können. Zur einfachen und benutzerfreundlichen Registrierung kommen RFID-Schreib-/Lesegeräte RFH620 von SICK an jeder Station zum Einsatz. Um die individuell erreichten Zeiten zu speichern, erhält jeder Besucher ein Armband, das mit einem RFID-Tag ausgestattet ist.

 

Dieses Armband braucht er nur kurz vor das Schreib-/Lesegerät zu halten, damit seine Daten jeweils gelesen, oder nach Nutzung des Trainers, wieder auf sein Armband geschrieben werden. Eine simple Schnittstelle auf dem Computer ordnet die individuell auf dem Virtual Reality-Trainer erbrachte Leistung in die Leistungstabelle der anderen Teilnehmer ein. Der Computer übermittelt anschließend die Daten online an eine zentrale Datenbank, wo der Internetserver sie wiederum für die Visualisierung des Gesamtrankings abrufen kann.

 

RFH

Die kurze Reichweite des RFH620 verhindert, dass auch Armbänder anwesender, nicht teilnehmender Zuschauer eingescannt werden. Die modifizierte Antenne liest nur den Tag, der direkt vor den Scanner gehalten wird. Die HF-Tags zeichnen sich durch eine schnelle Datenübermittlung aus, was ebenfalls die Benutzerfreundlichkeit unterstützt.
„RFID-Tags werden mittlerweile schon in vielen Museen und Ausstellungsräumen eingesetzt“, berichtet Luk van der Hallen. „So lässt sich verfolgen, wo die Besucher sich befinden, und Animationen können entsprechend an den Besucherstrom angepasst werden.

 

 

Diese Möglichkeiten werden wir zukünftig noch viel häufiger nutzen. Dass ich im Zuge dieses Projekts Produkte von SICK kennen gelernt habe, ist für mich übrigens sehr interessant. Das große Angebot an industriellen Sensoren eröffnet mir eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, um mein Publikum auch in Zukunft überraschen zu können.“

 

 

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